Véro Lhommet, Glas, Licht und Schatten

 
 
 

Véro Lhommet, Fenster mit Glasmosaik

        Bei einem Glasmosaik sieht man als erstes das Licht - und dann die Farben. Doch die Farben glänzen oder werden matt, tauchen einen Raum in strahlende Farbigkeit oder in einen traurigen Grauton, der alle Farben auslöscht. Ohne das Licht sind die Farben eines Glasmosaiks ohne jede Aussagekraft. So sind die Mosaikfenster- und Türen von Véro Lhommet, mit ihren feinfühlig zusammengesetzten Farben, eine einzige Hymne an die Natur, das Licht und die Sonne.
 
 
 
Véro Lhommet, Glasmosaik und Licht
 
 
        Die Farbkombination des Glasmosaik-Fensters lässt den Raum im Licht eines blühenden Waldes im Sommer erstrahlen.
 
 
 
 
 
        So ist es auch nicht verwunderlich, dass die ersten Glasmosaike der Natur und der Sonne gewidmet waren. Man fand sie in Griechenland, wo sie vor allem die Tempel der Wald- und Sonnengötter verschönten.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
        Bei den Römern spielten dann vor allem mythologische und geschichtliche Themen eine Rolle, doch mit Beginn des frühen Christentums kehrte das Glasmosaik zur Religion zurück: eine Kunst, die einst der Sonne huldigte, diente nun der Religion.
 
 
 
 
 
 
 
 
        Doch wer Licht sagt, denkt auch an Schatten. Die Glasmosaike von Véro Lhommet spielen mit Licht und Schatten, Helligkeit und Dunkelheit - und Farben. Die Kombination von Licht und Farben, die die Künstlerin so meisterhaft beherrscht, kann einen sonnenüberstrahlten Raum in Farben tauchen und einen trüben Wintertag wie in gleissender Sonne erstrahlen lassen.