Wandmalerei
Trompe-l'oeil
Gemälde
 

André Leclerc: Malerei und Trompe-l'oeil

 
 
 
 
 
 
 
 

André Leclerc und die Illusion: Trompe-l'oeil

 
 
        Vor gut zwanzig Jahren erlebte die Kunst des Trompe-l'oeil, die künstlerische „Illusion”, eine richtiggehende Wiedergeburt. Begonnen hat alles mit städtischen Fassaden - viele Bürgermeister wollten originelle Dekorationen für ihre Stadt. Bauwerke wurden in Wert gesetzt oder mit Hilfe der Kunst an die Umwelt angepasst. Doch meistens ging es nur darum, ein wenig Fröhlichkeit in das Stadtbild zu bringen.
 
 
 
André Leclerc und seine Trompe-l'oeil
 
 
 
 
 
        Bevor André Leclerc mit der Arbeit an einem neuen Trompe-l'oeil beginnt, erstellt er zusammen mit seinem Auftraggeber ein Modell, das in der Regel aus einer farbigen Zeichnung besteht. Erst danach beginnt er mit dem eigentlichen Kunstwerk.
 
 
 
 
 
 
        Meistens geht es bei dieser Art von Malerei um die Illusion - Suggestion der Existenz von Häusern, Mauern mit Fenstern oder anderen Objekten der Architektur. Landschaften sind ein delikateres Thema: das Auge des Betrachters hat die Tendenz, den geraden Linien zu folgen und sich in der Weite zu verlieren. Geistig dringt er in die Landschaft ein...
 
 
 
 
 
 
        Die hier ausgewählte Landschaft ist Teil eines Trompe-l'oeil, das den Zweck verfolgt, eine Trennmauer an die natürliche Umgebung anzupassen. Bei dem Motiv wurde großer Wert auf Feinheiten gelegt wie zum Beispiel die Details bei der Ausarbeitung der Vögel und Bäume. - Ob André Leclerc ein Trompe-l'oeil auf einer Außenwand oder im Inneren eines Saales kreiert, ist technisch gesehen gleich.
 
 
 
 
 
 
        Diese Art von Kunst kann auf jede Art von Wand aufgetragen werden, solange sie relativ glatt ist - je glatter die Wand, je besser kann sie die Illusion widerspiegeln. Für Außenwände benutzt der Künstler meist Farben auf der Basis von Latex, die unempfindlich auf Witterungseinflüsse sind, schnell trocknen und gleichzeitig jede Art von Feinheit in der Zeichnung und den Details ermöglichen. Dazu kommt, dass diese Art von Farben keine Schutzlackschicht benötigen.