Die figurativen Gemälde von André Leclerc

 
 
André Leclerc: Gemälde von Menschen, Tieren, Stillleben
 
 
 
 
 
 
        Wenn André Leclerc malt, ist es ihm eigentlich nicht wichtig, was er malt - solange er malen kann. Seine Freude liegt in der Handlung, in der zarten Begegnung des Pinsels mit der weißen Leinwand. Er geht auf in der Materie, er trägt die Farbe nicht auf, sondern ist eins mit Farbe, Leinwand und seinem Motiv. Er weigert sich, nach Fotos zu malen. Seine Motive leben.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
        Betrachtet man die Arbeit von André Leclerc von technischer Seite her, so sind seine Gemälde figurativ, realistisch. Er ist sich bewusst, dass der figurative Stil im Moment nicht sehr in Mode ist - doch Maler wie, zum Beispiel, Lucian Freud, beweisen, dass der Realismus noch immer seinen Platz in der Welt der Kunst hat... und die Qualität stets das wichtigste Kriterium bleibt. Für den Künstler André Leclerc ist Malerei die wahre Realität.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
        Wenn er zum Beispiel eine Katze malt, macht es ihm Spaß, die feinen Strukturen ihres Fells herauszuarbeiten - es ist, als würde er das Tier streicheln. Beim Bildnis der Frau - seiner Ehefrau, die gleichzeitig seine Muse ist - fällt auf, wie liebevoll die einzelnen Falten des Kleides herausgearbeitet sind, die Schattierungen der Haut und die feine Zeichnung der Blüten in der Glasvase.
 
 
 
 
 
 
 
        André Leclerc saugt sein Motiv mit den Augen ein, sein Ambiente, seine Nuancen, bis es endgültig vor seinem geistigen Auge verankert ist. - Obwohl die Motive seiner Gemälde unterschiedlich sind, hat er oft Stillleben gemalt. Aber auch Porträts, Szenen mit Menschen und Landschaften inspirieren ihn. Wenn er einen Menschen malt, so dringt sein Pinsel in dessen Gefühlswelt ein...
 
 
 
 
 
 
        Der Kunstmaler André Leclerc ist kein Mann der vielen Worte, doch sein Schweigen schließt nicht aus, dass er die Person vor sich fühlt: er erfasst jede Geste, jede Zuckung des Gesichts und er versteht, was hinter seiner Haltung steckt. Er ist kein Psychologe und würde nie versuchen, die Gefühle eines Menschen zu analysieren - er ist Maler und malt, was er sieht: das Äußere und das Innere der Menschen und seiner Modelle.