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Nathalie le Gall, Malen in der Landschaft

 
 
 
 
 

Nathalie Le Gall: Aussichtsturm am Meer

 
        Die meisten Künstler malen ihre Landschaftsbilder vor einem „lebenden” Modell: sei es, sie stellen ihre Staffelei vor ihrem Motiv auf und malen unter freiem Himmel - wie Vincent Van Gogh, der Mittelmeersonne und Hitze trotzte, um sein Motiv im richtigen Licht malen zu können. Andere Künstler greifen zu den Techniken der modernen Zeit, sie fotografieren die Landschaft und benutzen das Foto später im Workshop als Modell.
 
 
 
 
Aussichtsturm, Landschaftsbilder von Nathalie Le Gall
 
 
 
 
        Bei Nathalie Le Gall ist das anders. Sie hat ihre Motive und das Licht, in dem die Sonne sie badet, im Kopf. Ihre Augen sind der einzige „Fotoapparat”, den sie benutzt und der alles speichert, was ihrem Künstlerblick begegnet.
 
 
 
 
 
 
 
        Die Motive für die Landschaftsbilder von Nathalie Le Gall entwickeln sich während ihrer Reisen. Sie saugt alles, was sie sieht, in sich auf, und mit der Zeit nehmen die Bilder in ihrem Geist Gestalt an. Wenn sie dann vor der Leinwand steht, ist sie noch nicht sicher, wie das Endergebnis aussehen wird. Das Gemälde entsteht Pinselstrich für Pinselstrich, sie steigert sich immer mehr hinein, bis es schließlich zur künstlerischen Realität wird.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
        Über das Licht, das ihre Landschaften beherrscht, sagt Nathalie Le Gall, dass es ausschließlich aus ihrem Gedächtnis stammt. Sie trägt dieses Licht in sich, für immer verbunden mit dem Motiv, das sie einst in ihre Netzhaut eingraviert hat.