Catherine Cotonian-Moiroux

Geschirr von Catherine Cotonian-Moiroux
 
 

Grenze zwischen Kunst und Handwerk?

        Catherine Cotonian-Moiroux ist nicht immer der gleichen Meinung wie die Bewunderer ihrer Arbeit - denn sie ist nicht bereit, irgendetwas Lobendes über ihre Werke zu sagen. Sie betrachtet sich eher als Handwerkerin denn als Künstlerin. Catherine wirft damit die Frage nach der Grenze zwischen Handwerk und Kunst auf. Denn auch wenn sie selbst sich nicht als Künstlerin sieht, so sprechen ihre Erfolge in der Kunstwelt doch eine eigene Sprache.
 
 
 
 

Ein wenig Glück, Freude und Genuss...

 
        „Ich versuche, ein einfacher Mensch zu bleiben und für jeden da zu sein”, sagt Catherine von sich. „Meine Arbeit soll nützlich und dekorativ sein - und”, fügt sie mit einem Lächeln hinzu, das genauso fröhlich und positiv ist wie die Malereien auf ihrem Geschirr, „ich wünsche mir, dass die Leute, die sie kaufen, ein wenig Glück und Freude verspüren, während sie ihr Essen genießen...”
 
 
 
 
 

Die Nelke, Blume der Schönheit

        Eine von Catherines Lieblingsblumen, die sie immer wieder gern reproduziert, ist die Nelke. Für die Künstlerin drückt sie den Geist des Südens aus: Widerstandkraft gegen die Elemente und... Schönheit. Diese beiden Werte gehören zur Provence, aber auch zu Armenien, den beiden Gegenden, die Catherine als ihre Heimat betrachtet - Armenien als ihr Herkunftsland, die Provence als das Gebiet, in dem sie geboren wurde.
 
 
        Doch auch die Tulpe und die Margerite gehören zu den Blumen, die man oft auf Catherines Geschirr findet. Wie schon die Nelke, so sind Tulpe und Margerite Teile ihrer Herkunftsländer. Doch die Symbole der Künstlerin kommen nicht nur aus ihrer Heimat, sondern aus all den Ländern, die sie im Laufe ihrer zahlreichen Reisen besucht hat: Australien, Tunesien, Marokko, Jordanien, der Süden von Afrika... Sie war auch in skandinavischen Ländern - zum Beispiel in Island oder Dänemark.