Catherine Cotonian-Moiroux

Teller und Vase von Catherine Cotonian-Moiroux
 

Tiere und Blumen: Lebensfreude

        Auch wenn Blumenmotive die Arbeit von Catherine Cotonian-Moiroux beherrschen, so gehören für sie doch auch Tiere zu ihrer Kunst. Sie malt gerne Fische und Vögel, darunter so farbenprächtige wie die Pfauen. Vögel und Fische, Blumen und Bäume gehören für Catherine zusammen: sie alle sind der Ausdruck des Lebens, den sie in ihren Werken verarbeitet. Die Lebensfreude in ihren Bildern ist einer der Faktoren, die sie zu echter Kunst machen.
 
 
 
 

Fischteller, eine lange Tradition

 
        Fischmotive, und vor allem Fischteller, blicken in der Kunst auf eine lange Tradition zurück. Die einschlägigen Kunstgeschichten schildern mehr als tausend klassische Teller, die mit Fischen, Meeresfrüchten oder Fabeltieren, die an Fische erinnern, bemalt sind. Wie alle Motive, zu denen Catherine Cotonian-Moiroux sich inspirieren lässt, kommt auch diese Tradition aus dem Süden: vor allem aus Sizilien, aber Fischteller wurden ebenfalls schon im antiken Griechenland benutzt.
 
 
 
 

„Alte neue” Farben und Formen

 
        In den Werken von Catherine Cotonian-Moiroux findet man Fische und Vögel neben Arabesken und Blumen, die oft mit „Punktmalerei” kombiniert sind. So trägt sie mit ihren Farben und Motiven dazu bei, dass südliche Kunsttraditionen weitergeführt werden. Doch gleichzeitig bringt sie diese Kunstformen zu Menschen, die dank Catherine neue Farben und Formen erleben.
 
 
        Obwohl Griechenland eine Seefahrernation war, herrschte unter seinen Bewohnern tiefliegende Angst vor dem Meer. Man glaubte, es sei von Ungeheuern bewohnt. Viele der Fischteller aus der griechischen Antike zeigen, mit welcher Fantasie die Künstler die Legenden weiterspannen. Erstaunlich ist jedoch, dass die „Ungeheuer” auf den Tellern alles andere als Angst einflößend sind: Seepferdchen, Fische mit Fantasieformen und -farben und oft auch Wesen mit Fischkörper und Menschengesichtern.