Véronique Beucher, Kunstmalerin

 
 
 
 
 
        Was sind Zeit und Raum für eine Künstlerin wie Véronique Beucher? Auf ihren Gemälden verwandeln sich endliche Minuten in unendliche Zeit, der reale Raum wird zur Fantasie. Die Wahl ihrer Farben, die Formen, die kommen und gehen ohne greifbar zu sein, die Linien, die sich zugunsten der Formen zurückziehen und zu bedeutungslosen Fragmenten zusammenschrumpfen, all dies füllt den fantastischen Raum und lässt ihn zu einer neuen Realität heranreifen. Die Werke von Véronique Beucher stehen über Zeit und Raum, Fantasie und Realität - sie erschaffen eine neue Welt: die Welt, wo Träume wahr werden können.
 
 
 
 
 
 
 
 

Eine Form erscheint...

       Eine Form erscheint, erst undeutlich, wie in weiter Ferne. Und dann wird sie immer klarer, als wäre sie schon immer dagewesen. Braucht ein Körper eine Linie? Oder genügt die Form? Die Form eines Körpers, einer Gestalt, die alles ausdrückt: das Leben, eine Welt voller Poesie und Farben, Vergänglichkeit, Ewigkeit.
 
 
 
 
 
 

Die Wiedergeburt einer Welt

        Ursprünglich wollte Véronique Beucher ihre Serie „Verschwinden” nennen, das Verschwinden der Linien, wenn der Körper erscheint. Der Moment, wo die ferne Silhouette sich nähert, der Mensch zur Form wird. Doch ihre Fans haben anders entschieden. Nicht das Verschwinden von Linien ist ausschlaggebend, sondern das Erscheinen: das Leben, der Mensch, die Wiedergeburt einer Welt.
 
 
 
 
 
 
 

Die Poesie des Vergänglichen

        Kritiker haben Véronique Beucher oft das Attribut „Mut” zugeschrieben - Mut zu vagen Formen und zu durchsichtig scheinenden Farben. Doch der passendere Ausdruck wäre wohl „Poesie”. Kaum einem Maler ist es gelungen, die Poesie des Lebens und des Vergänglichen so hart und klar, doch gleichzeitig so feinsinnig und zärtlich auf die Leinwand zu bannen.