Alain Vaissière, Abstraktion aus Farben und Licht

 
 
 

Alain Vaissière: verliebt in Linien und Farben

        Alain Vaissière liebt den Akt der Schöpfung eines neuen Werkes, die Freude an den Linien und Farben, die Herausforderung einer neuen Idee, die Unruhe nach der Beendigung einer Arbeit, wenn ein Bild für fertig erklärt wird - seine Kreativität ist wie eine Sucht: eine Sucht nach Freude, Schönheit und Liebe zum Leben.
 
 
Alain Vaissière und die künstlerische Freiheit
 
 
 
 
 
 
 
        Die Ideen kommen dem Künstler schon mit den Fotos. Doch dort, wo andere Fotografen ein „nacktes” Einzelmotiv sehen, das von einem Fotoapparat getreu der Wirklichkeit reproduziert wird, da erblickt Alain Vaissière eine ganze Welt aus Farben und Licht. Linien werden gebogen, Muster unterwerfen sich der Sensibilität des Auges, das Fehlerhafte wird vollkommen und das Abstrakte zur vollendeten, perfekten Realität.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
        Und über all die unbändige Kraft, die man in Alain Vaissières Bildern erkennt, über die Wildheit, die die Geschichte eines Menschen erzählt, der auf der Suche ist... über all diese schöpferische Energie dominiert eine Sanftheit, die nur aus einer bedingungslosen Liebe zur Kreation, zur Kunst, kommen kann.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
        Wenn der Traum die Wirklichkeit besiegt und die Technik zum Instrument der Schönheit wird, dann sind wir den Bildern von Alain Vaissière ganz nah.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
        In seinem Werk „Ritt über das Meer” zeigt Alain Vaissières die abgrundtiefe Schönheit des Meeres im Süden von Frankreich, dessen stille Wildheit seinen Bildern so ähnlich sein kann. Sein Meer lebt: mit all seinen Tieren, der Kraft seiner Mineralien und den Fatasiefiguren, die sich mit der Realität vermischen, dort wo Technik und Kunst zu einer Einheit werden.
 
 
 

Leichtigkeit, Logik und Freiheit

        Die Werke von Alain Vaissière sind wie eine Einladung an die Meditation über die Lebensfreude. In ihnen liegt eine Leichtigkeit, die dem Auge gut tut. Man hat den Eindruck, sie seien in eine Poesie getaucht, in die der Betrachter eindringen und mit der er sich in eine Ebene emporschwingen kann, wo er sich ganz einfach wohl fühlt. Er spürt die Logik, die die Bewegung der Linien und die Farben dominiert und, gleichzeitig, die Freiheit, mit der sich der Künstler von allen Regeln löst, die ihn einschränken könnten.