André Le Corre und die Freiheit der Kreation

 
 
 
 
 
 
 
 
        Nach der Überlegung kommt die Aktion, die am Anfang des Weges steht, der mit der Kreation endet. Mit der Aktion entsteht ein neuer Blick, der neue Ideen hervorruft, die die Entstehung des Werkes wiederum auf einen anderen Pfad führen können. So ist der Weg der Genese durch ein ständiges Zusammenspiel zwischen Blick, Idee und Aktion geprägt. Für den Künstler André Le Corre ist es dieser ständige Wechsel zwischen Idee und Aktion, die dem Werk das Leben schenkt.
 
 
 
André Le Corre, Künstler des Südens
 
 
 
 
 
 
        André Le Corre ist ein Kind des Südens. Er liebt die Sonne, das Meer und die Schönheit der Mittelmeerküste. Und was er sieht und schön findet, muss er im Bild festhalten. So gehören Strand und Meer - der Ausdruck der Natur seiner Heimat - zu seinen Lieblingsthemen.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
        Wie so oft bei den Werken von André Le Corre ist es der Blick - der Blick auf das Schöne - der die Idee entstehen lässt. Auf die Idee folgt dann zunächst die überlegung, welche Technik, welches Material eingesetzt wird, um die angestrebte Form und die dazu passende Farbgebung zu erzielen.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
        Die Poesie, die noch vor Beginn seiner Entstehung in das Werk fließt, beeinflusst vom Blick auf das Schöne, erlaubt ein Zögern, sich in Frage zu stellen und das Werk durch neue, vorher undenkbare Entdeckungen prägen zu lassen. Sie erlaubt ein Schaudern, einen noch unbegangenen Weg und die Überraschung als Dirigentin der kreativen Erneuerung.
 
 
 
 
 
 
        Doch ist es wirklich die Aktion des Künstlers, die die Entstehung eines Werkes bestimmt? Oder ist es die Kreation selbst, die sich erst verselbstständigt und dann in einem gewissen Moment die Entwicklung „in die Hand” nimmt? - André Le Corre gibt sich die Freiheit, seine kreative Arbeit frei wirken zu lassen... die Freiheit - und die Poesie.