Fantastische Landschaften, von Günther K.

 
Abstrakte Malerei, Günther K.
 
 
 
 
 
        Woraus besteht die Welt? Für Günther K. alias Günther Kuhnlenz bewegt und verändert sich unser Universum unablässig. Die Welt ist nichts als eine große Ansammlung von Wellen und Vibrationen. Nicht mehr, aber vor allem auch nicht weniger. Die Lebewesen bewegen sich im Chaos dieser Vibrationen, im Rhythmus einer unhörbaren Musik.
 
 
 
 
 
 
        Jede Kreation wird aus dem unendlich Kleinen und dem unendlichen Großen heraus erschaffen, einem Nirgendwo, aus dem sie kommt und in das sie zurückkehrt, früher oder später, am Ende der Ewigkeit. Für den Kunstmaler leben wir in einer informellen Welt, und er tut alles, um sie zu öffnen, nach außen zu kehren, sichtbar werden zu lassen. Was bleibt, sind die Landschaften der Fantasie.
 
 
 
 
 
 
 
 
        In der Malerei bilden die Pigmente den Nährboden dieses unsichtbaren, unhörbaren Universums. Ein jeder hat das Bestreben, sich an etwas Festes zu klammern - doch das existiert nicht. Denn alles ist inkonsistent, stets in Bewegung und veränderbar.
 
 
 
 
 
 
 
 
        Der Mensch fühlt sich sicherer, wenn er das Gefühl hat, alles bliebe gleich, bis in alle Ewigkeit. Doch dies ist nur ein Traum - oder fast schon ein Albtraum. Denn das Leben, auch wenn es ständig wechselt und nichts von Dauer ist, so stirbt es doch nicht und hört niemals auf. Die Fantasielandschaften von Günther K. stellen dieses Dasein da, dieses Universum, das endlich und unendlich zugleich ist, das keinen Anfang und keine Grenzen kennt.