Jacques Grosjean, die Kraft der Ölfarben

 
 
 
 
 

Jacques Grosjean: Farben im Gleichgewicht

        Wenn Jacques Grosjean ein neues Werk erschafft, achtet er auf das Gleichgewicht zwischen Thema und Farben. Die Farbtöne müssen im Einklang mit dem Motiv stehen: dem Herbst mit seinem fantastischen Rot, dem Wald, dem Meer, den Bergen mit ihren kraftvollen Farben und natürlich den menschlichen Aktivitäten, wo die Darstellung von Festen, aber auch die alltägliche Arbeit, nicht nur spezifische Formen, sondern auch eine ganz spezielle, extrem sensible Farbwahl erfordern.
 
 
 
 
Jacques Grosjean, Ölgemälde
 
 
 
 
 
 
        In seinem Werk über den Sturm ist Jacques Grosjean das quasi Unmögliche gelungen: die Kraft der Elemente in zwei Dimensionen einfangen. Sein Bild drückt die Stärke der Natur, aber auch die Einsamkeit aus: der Leuchtturm im Hintergrund ist das einzige Zeichen menschlicher Existenz.
 
 
 
 
 
 
        Für den Kunstmaler Jaques Grosjean verleiht kein anderes Material dem Bild so viel Kraft wie die Ölfarben. Ihr Glanz und die Stärke ihrer Nuancen geben dem Gemälde seinen besonderen Stil und drücken die Schönheit und Wärme seiner Heimat aus, dem Land unter der südlichen Sonne. Der Künstler weiß auch die Zartheit des Aquarells zu schätzen - aber auf seine Ölfarben würde er trotzdem nie verzichten.
 
 
 
 
 
 
        In seiner Heimat am Mittelmeer ist der Herbst nicht sehr lang: zu schnell geht der Sommer in den kurzen Südwinter über. Doch jedes Jahr von neuem wartet Jacques Grosjean - wie so viele Menschen am Mittelmeer - sehnsüchtig auf die strahlenden Farben des Herbstes, das Spiel der Schatten mit dem goldenem Licht der Sonne, das sich auf dem Waldboden widerspiegelt. Für dieses Werk hat der Kunstmaler warme Farben ausgewählt - orange, rot, gelb, einige Nuancen von Grün - mit einem sehr hellen Hintergrund, auf dem die Sonnenstrahlen tanzen.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
        Jacques Grosjean ist ein Mann, der gerne auf andere zugeht, Feste feiert, und die „Szenen des Lebens” in seinen Gemälden einfängt. Zu diesen täglichen Szenen gehört für die Menschen am Mittelmeer auch Boccia, mittags, im Schatten der Platanen, zwischen deren Ästen vereinzelte Sonnenstrahlen hindurchschlüpfen. Um die Kraft der Sonne auszudrücken, aber auch die Spannung, die zwischen den Spielern herrscht, wählte der Künstler hier starke Farben aus, kräftige Ockertöne und dunkelblaue Schatten.