Jean de Blanchard, Frauen und Kunst

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Jean de Blanchard, Maler der Schönheit

       Doch Jean de Blanchard liebt nicht nur das Meer - er liebt auch die Schönheit der Frauen. Für ihn ist die Nackte ein Element, das zum Leben gehört und immer und überall auftaucht. Er betrachtet die Frau - alle Frauen - gleichermaßen als Göttin wie als graziöses Raubtier, als Wesen, das ist sanfter Fraulichkeit getaucht ist oder in eklatanter Blüte steht, manchmal in erotischer Pose gepaart mit verführerischen Farben, oder, wie in dem Werk „Frauen am Meer”, in natürlicher Nacktheit, die aufgeht in der Schönheit des Meeres und dem Himmel des französischen Südens.
 
 
 
 
 
Jean de Blanchard, Erfinder des Hyperkubismus
 
 
 
 
        Jean de Blanchard war schon immer verliebt in seine Heimat. Nahe dem Mittelmeer, wo sich schon Henri Matisse, der Vater des Fauvismus, über die Vielfalt der Farbtöne begeisterte („Hier ist alles Farbe”), findet der Künstler alles, was ihm gefällt: Grüntöne vom verdörrten Grasboden in sommerlichen Weinfeldern bis zum satten Grün der immergrünen Wälder, das zarte, verschwommene Blau eines Winterhimmels, über das klare Blau an einem Tag, wo der typische Nordwind bläst, bis hin zum schillernden Blau des ewigen Meeres.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
       Angesichts dieser Schönheit ist es nicht verwunderlich, dass das Meer - sein Mittelmeer - zu einem der meist gemalten Theman im Werk von Jean de Blanchard wurde.