Shena Ajuelos, ihre Reisen und der Samurai

Shena Ajuelos, universelle Suche nach Schönheit in der Malerei
 
 
 
 
 
        In ihrer Kindheit erlebt Shena Ajuelos oft schwere Stunden. Das Pech begann schon im Alter von 18 Monaten: eine Krankheit wird nicht erkannt und falsch behandelt - was dazu führt, dass sie schwerhörig wird. Doch damit nicht genug. Ihre Eltern lassen sich scheiden, und das Kind wird ins Haus seiner Großmutter verbannt. Erst etliche Jahre später findet es letztendlich zu seiner Mutter zurück.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
        Während dieser schweren Zeit gibt es zwei Dinge, in denen Shena Ajuelos Trost findet: die Natur auf dem Land bei ihrer Großmutter - und das Malen. Wieviel verträumte Stunden hat sie nicht allein mit ihrem Pinsel verbracht, im Kampf gegen die Traurigkeit. Einen Kampf, den sie dank der Kunst stets gewonnen hat. Zuerst war es das Zeichnen, das sie faszinierte, später Tusche und schließlich die Ölmalerei.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
        Doch viel später im Leben gab es noch eine andere Beschäftigung, die ihr alles bedeutete: reisen. Shena Ajuelos reiste in fremde Länder, hielt sich viel in Asien auf und gab ihrer Malerei eine neue, erhebende Größe.
 
 
 
 
 
        Diese neue Größe hatte mit Schönheit zu tun, mit der Freude, andere Länder und Menschen zu entdecken. Shena Ajuelos erkannte, dass die Gefühle sich überall auf der Welt ähneln, dass Liebe und Hoffnung die Menschen aller Erdteile begleiten, dass Unterschiede äußerlich sind, und dass Schönheit in den Zügen aller Menschen zu finden ist. Die Künstlerin betrat ein Kosmos, das ihr bisher unbekannt war. Und in diesem Kosmos wurde ihre Suche nach Schönheit universell.