MiMa, „bildende” Fotografie

Androiden von Michèle Malaval
 
 
 

MiMa, alias Michèle Malaval, Fotografin

       „Mi” wie Michèle und „Ma” wie Malaval, das ergibt MiMa, den Künstlernamen von Michèle Malaval, im Andenken an einen Kollegen - zwei Silben nur, um die Fotografin zu benennen, die ihre/unsere Umwelt mit dem ganz besonderen Blick in ihre Kamera betrachtet...
 
 
 
 
 
 
 
       ...mit dem Blick auf die Umwelt, in der wir alle leben, doch deren Realität sich uns so oft verschließt. Denn viele Dinge sind nur sichtbar, wenn man zweimal hinguckt. MiMa ist die Fotografin, die zweimal hinguckt. Oder noch öfter, wenn sie ihre Kamera zur Hand nimmt.
 
 
 
 
       Aber MiMa sieht in dem Foto nicht das wahre Ziel ihrer Arbeit - für sie ist ein Foto nichts als eine Basis, die sie verformen kann, bis sie den Ausdruck annimmt, den die Künstlerin ihr geben will.
 

 
Die bildende Fotografie - Fantasie von MiMa
 
 
 
Michèle Malaval und die Natur im Foto
 
 
 
 
        Schon in ihrer Jugend war MiMa fasziniert von den verschiedenen Ansichten, die man einem Foto geben kann - eine Verformung der Wirklichkeit, die dem Bild eine Wirklichkeit verleiht, die nicht immer das ist, was man auf den ersten Blick sieht, sondern das, was man fühlt. Zu dieser Zeit hatte sie sich vor allem auf Reisefotos spezialisiert.
 
 
 
 
 

MiMa, die „bildende” Fotografin

 
 
        Michèle Malaval nennt sich nicht gerne einfach nur „Fotografin”. Denn sie macht ja nicht einfach nur Fotos - ihre eigentliche Arbeit beginnt, wenn sie das Bild in ihrem Computer vor sich sieht, wo sie ihm seinen Charakter verleiht. Sie betrachtet sich eher als eine Mischung aus Fotografin und bildender Künstlerin, eine Verbindung, aus der sie eines Tages die Bezeichnung „bildende Fotografin” geformt hat.
 
 
 
 
 
 
 
 

Eine Künstlerin des Südens

 
 
        Michèle Malaval ist in Montpellier geboren. Wie so viele Kinder des Südens zogen sie ihre Träume jedoch schon früh in die Welt - zuerst in die Bretagne und nach Paris, bis sie dann den Sprung über den Ozean nach Toronto und später Alger wagte. Doch schließlich trieb sie eine Art Heimweh zurück - die Gewissheit, dass ihre Wurzeln in der Stadt am Mittelmeer zurück blieben, unter der Sonne, wo sie sich ihrem Temperament entsprechend entfalten kann.
 
 
 
 
Silhouetten, Foto von Michèle Malaval
 
Die Serie von Lola, MiMa und ihre Fotos
 
 
 
        Um auf die Ergebnisse ihrer Fotos einwirken zu können, hat sie stets selbst entwickelt - sie hat, wie sie von sich sagt, ihre Jugend unter dem roten Lämpchen verbracht, in improvisierten Labors, mit den Händen in der Fotoflüssigkeit.
 
 
 
 
 
        Als Michèle Malaval dann später die Möglichkeiten der digitalen Fotografie entdeckt, hat sie den Eindruck, ihr Reich gefunden zu haben. Sie braucht keine Ausbildung, um ihre Fotos das Aussehen zu geben, das sie im Sinn hat - sie probiert, sie entdeckt und sie entwickelt ihre eigene Art der Retusche. Die neuen Erfahrungen bringen sie dazu, ihr Leben jetzt definitiv, ausschließlich, der Fotografie zu widmen.
 
 
 
 
 
        Von diesem Augenblick an beginnt MiMa, ihr Traumuniversum zu errichten, ein Land der Fantasie und der Gefühle, nicht immer im Einklang mit der Wirklichkeit, doch stets eins mit der Menschlichkeit - ein völlig neuer, „anderer” Blick auf die Welt.
 
 
 

MiMa alias Michèle Malaval

        Michèle Malaval hält sich im Allgemeinen zurück - denn sie weiß, dass sie ewig erzählen könnte, wenn sie einmal von ihren Fotos spricht. Doch sie äußert sich nur gegenüber denen, die sich wirklich dafür interessieren. Ihren Fans zeigt sie gerne die unterschiedlichen Serien, die auf dieser Website mit jeweils einem Foto repräsentiert sind.
 
Michèle Malaval - 34000 Montpellier - Homepage