Jacques Drai, Kunstmaler in Montpellier
 
 
 
 
        Zuerst fragt man sich, wen man vor sich hat: den Menschen Jacques Drai... oder den Maler? - Doch schon bald erkennt man, dass es eigentlich nur eine einzige Persönlichkeit gibt: der Mensch Jacques Drai ist der Maler, der Maler, der Künstler, ist der Mensch.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
        Für Jacques Drai ist jedes Gemälde ein einmaliger Augenblick, der niemals wiederkehrt. Seine Inspiration mag in früheren Werken wurzeln, doch seine Formen liegen in der Zukunft, und seine Energie ist Zeuge der Gegenwart. Sein Ergebnis ist Technik, Überlegung, Gestik - und Gefühl.
 
 
 
 
 
 
 
        Jacques Drai steht vor der weißen Leinwand und nimmt den Pinsel in die Hand. Er ist sich bewusst, dass es einen neuen Kampf auszustehen gilt - doch er weiß nicht, wie er endet. Vor seinem geistigen Auge steht ein Thema, das ihn berührt. Aber ist es der Maler, der den Pinsel führt, oder der Pinsel, der dem Maler seine eigenen Bewegungen aufzwingt? - Dann, außerhalb von Zeit und Raum, verschmilzt das Thema mit dem Gemälde, ein Stil bildet sich heraus, die Gefühle werden zu Farben, die Farben zu Formen und zum Motiv.
 
 
 
 
Abstrakte Malerei, von Jacques Drai
 
Die Denkerin, Ögemälde von Jacques Drai
 
 
 
 
 
 
        Die Malerei hat Jacques Drai über befahrene Straßen und durch einsame Gassen geführt. In seinen Anfängen folgte er dem klassischen, figurativen Stil. Dann führte ihn sein Weg durch das Land des Expressionismus... bis er schließlich an der Grenze zwischen Kubismus und Futurismus anhielt, angezogen von der Abstraktion, ohne sich jedoch vollständig von ihr verführen zu lassen. Sein Auge ist ständig in Bewegung, die Bewegung erschafft Formen, Licht und Farbe.
 
 
Abstrakte Malerei, von Jacques Drai
 
 
 
 
 
        Der Prozess der Entstehung, der Geburt eines Gemäldes, die Gefühle, die das Thema in ihm erweckt, und die Verschmelzung der Persönlichkeit des Künstlers mit den Empfindungen des Augenblicks - einem unwiederbringlichen Moment des Lebens - sind die Gründe, warum Jacques Drai alle möglichen Stile ausprobiert. Seine Eingebung des Moments kann dem Expressionismus entsprechen, oder dem Kubismus, der Abstraktion... Der Maler sagt von sich, dass er auf keine dieser Malrichtungen verzichten könnte - und er glaubt auch nicht, dass irgendein anderer Maler dazu in der Lage wäre. Denn nur die Vielfalt kann dem Künstler wirklich Befriedigung bringen.
 
 
 
 
 
 
 
 
        Jacques Drai vergleicht die Malerei mit der Schauspielkunst. So wie ein Schauspieler nicht zögern würde, die verschiedensten Ausdrucksweisen auszuprobieren und keine Angst hätte, selbst neue, oft vielleicht auch widersprüchliche, Wege zu gehen - und dies, ohne seine Identität zu verlieren oder in die Falle der Mode des Augenblicks zu geraten... so führt das Abenteuer Malerei durch einsame Gassen, bestimmt durch den Blick auf die Vergangenheit ebenso wie auf die Gegenwart, bis hin zur Geburt der Kunst.
 
 
 
 
 
Jacques Drai, Gemälde: Exotischer Hafen
 
 
 

Jacques Drai, Farben und Bewegung

        Jacques Drai ist ein Mann mit interessanten Ansichten, die er jedoch niemandem aufzwingt. Er diskutiert gerne mit Menschen, die etwas zu sagen haben. Es macht ihm auch Spaß, Kunstliebhabern seine Werke zu zeigen und ihre Meinungen und Gefühle kennenzulernen. Seine Arbeit an seinen Gemälden und sein Leben halten ihn jedoch so aktiv, dass es besser ist, sich vor einem Besuch in seinem Atelier anzumelden.
 
Jacques Drai - 34000 Montpellier