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Sylvie Chaudret und die Freiheit des Malens

 
 
 

Sylvie Chaudret und die Vibration der Farben

        Wenn Sylvie Chaudret ein neues Gemälde beginnt, denkt sie zunächst an die Farben. Die drei Grundfarben rot, gelb und blau, von denen sie immer ausgeht, haben für sie unterschiedliche Vibrationen. Die Farbe, die sie wählt, gibt dem Bild seine Seele. Von den Farben geht alles aus - nicht die Form bestimmt die Farbe, sondern die Farben erzeugen die Formen. Eine Farbe ruft nach der anderen, und das Bild fängt an, zu leben.
 
 
 
 
Sylvie Chaudret, Malerin der Natur
Sylvie Chaudret und ihre Gemälde
 
Ölgemälde von Sylvie Chaudret
 
 
 
 
 
        Sylvie Chaudret ist nicht die erste Künstlerin, die so denkt: Cézanne erfand den Begriff der Farbmodulation, die die Raumillusion erschafft.
 
 
 
 
 
 
 
 
        Natürlich beherrscht Sylvie Chaudret die verschiedenen Techniken der Malerei, die sie während ihrer Studien gelernt hat. Doch gerade die Anwendung dieser Techniken gibt ihr die nötige Freiheit, die sie braucht, um kreativ zu sein. Wenn sie malt, benutzt sie eine Technik, ohne sich dessen bewusst zu sein... das macht sie frei.
 
 
 
 
 
 
Sylvie Chaudret, Lagunee
 
 
 
 
 
 
        Was nicht heißt, dass Sylvie Chaudret nicht die Angst vor der unberührten Leinwand kennen würde. Etwas Neues anzufangen gibt das Gefühl, einen Knoten im Magen zu haben, aber auch ein Kribbeln, das dann zu einem wahren Freudenrausch führt. Dabei hat sie oft den Eindruck, gar nicht selbst über ihr Motiv zu entscheiden. Sie lässt sich ganz einfach von ihren Gefühlen leiten...
 
 
 
 
 
 
 
 
        So wäre es für Sylvie Chaudret völlig unmöglich, etwas Hässliches oder gar Lächerliches zu malen. Die Malerei ist etwas, das nur mit Schönheit zu tun hat. Denn nur die Schönheit, erklärt die Künstlerin, kann Freude bringen.
 
 
Gemälde von Wasser: Sylvie Chaudret
 
 
 

Malen, das ist wie Leben schenken

 
 
        Malen, so meint Sylvie Chaudret, ist als ob man Leben schenkte. Man beginnt mit einigen Pinselstrichen, Punkten, Farben, das Ganze wirkt harmlos, unverfänglich, als ob es keine Folge gäbe. Und plötzlich findet die Geburt statt. Man weiß eigentlich nicht, warum, aber it comes, wie ein plötzlicher Orgasmus, mit dem keiner gerechnet hat... und dann ist es unmöglich, damit jeweils wieder aufzuhören. Ort und Zeit existieren nicht mehr, der Maler ist nicht im Atelier, sondern an einem magischen Ort voller Gefühle, Stille, Licht und Wärme.
 
 
 
 
 
Weinrebe, Ölbild von Sylvie Chaudret
 
 
 

Sylvie Chaudret, Kunstmalerin in Montpellier

        Sylvie Chaudret ist glücklich, wenn sie malt, und manchmal vergisst sie darüber Raum und Zeit. Aber wie viele Künstler redet sie auch gern über die Malerei, besonders mit echten Kunstliebhabern. Doch sie ist auch oft auf Reisen. Wer mit ihr sprechen und ihre Werke anschauen möchte, sollte sich auf jeden Fall vorher mit ihr in Verbindung setzten.
 
Sylvie Chaudret - 34000 Montpellier