Francine Bassetto, Malerei und Lebensfreude

 
 
Luftblase am Mittelmeer, von Francine Bassetto
 
 
 
 
 

Francine Bassetto, Formen und Licht

 
        Keiner ihrer Anhänger kann so genau sagen, wo Francine Bassetto die Eingebung für ihre Gemälde - für ihre Farben und Formen - findet. Vielleicht im alles bezaubernden Licht am Mittelmeer? Vielleicht auch im eintönigen Grau der winterlichen Moselle, wo sie lange gelebt hat. Vielleicht auf ihren Reisen nach Asien... Vielleicht auch einfach dort, wo sie ist, die Augen öffnet und sieht. Bei ihr werden Eindrücke zu Licht.
 
 
Francine Bassetto, Kunstmalerin in Montpellier
 
 
 
        Man kann sich lange verstecken vor dem, was man wirklich will. Doch so lange man den Tag der Wahrheit hinauszuzögern vermag, eines Tages ist er trotzdem einfach da. Für die Kunstmalerin Francine Bassetto bestand er in der Frage, ob sie ihre große Liebe zur Malerei weiterhin verleugnen oder sich der Herausforderung endlich stellen sollte.
 
 
 
 
 
 
 
        So wagte Francine Bassetto eines Tages, wovon man ihr ihr Leben lang abgeraten hatte: sie organisierte ihre erste Ausstellung und wurde Malerin. Allen Unkenrufen über brotlose Künstler zum Trotz ließ der Erfolg nicht auf sich warten.
 
 
 
 
 
 
Francine Bassetto, Begegnung
 
 
 
 
 
        Man kann nicht wirklich sagen, dass Francine Bassetto in ihrem Leben unglücklich war. Sie lebte mit dem Mann, den sie liebte und der sie liebte. Sie hatte Erfolg in ihrem Beruf, die Menschen mochten sie. Doch irgendwas war nicht so wie es sein sollte - und sie fiel in eine tiefe Depression. Dies ging so weit, dass sie daran dachte, ihren Sozialberuf aufzugeben. Denn wer konnte anderen helfen, der schon mit sich selbst nicht glücklich war?
 
 
 
 
 
 
 
        Doch eines Tages hatte Francine Bassetto genug von der bohrenden Frage, was wäre gewesen, wenn. Sie brauchte keinen Psychologen, um zu wissen was ihr fehlte: die Kunst. Und so sprang sie eines Tages ins kalte Wasser und tat, was sie sich ein halbes Leben über versagt hatte - sie begann wieder zu malen. Sie malte klassische Motive in Öl und freiere Motive in Acryl. Und sie nahm sich vor, aufzuhören, sobald sie merkte, dass sich kein Erfolg einstellte. Doch der Erfolg kam, und sie hat nie wieder aufgehört...
 
 
 
 
 
 
        Der Weg, den Francine Bassetto gehen musste, bevor sie zu ihrer Bestimmung zurückfand, war lang - und das, obwohl sie ihr Ziel schon als Kind klar definiert hatte. Sie war ein schüchternes, in sich gekehrtes Mädchen, das seine Lebensfreude durch Malen und Zeichnen auszudrücken wusste. Sie glaubte nicht an sich, aber durch die Malerei glaubte sie an das Leben. Ihre ganze Kindheit war geprägt von der Aussicht, später eine Kunsthochschule zu besuchen.
 
 
 
 
 
 
        Doch die Vernunft siegte. Wer, so hieß es, könnte schon von der Kunst leben? Ihr Traum war zerbrochen. So beschloss die junge Frau Francine Bassetto, zumindest anderen Menschen zu helfen, einen Traum zu finden, und wurde Sozialarbeiterin. Als sie es gar nicht mehr aushielt ohne jegliche Art von Kreation gründete sie mit ihrem Mann eine Firma für künstlerisch bedruckte Stoffe - doch glücklich war sie dabei auch nicht.
 
 
 
Francine Bassetto und die drei Grazien
 
 
 
 

Francine Bassetto, Formen und Licht am Mittelmeer

        Francine Bassetto malt, weil das Malen für sie Leben bedeutet - Leben und Lebensfreude. Sie wird inspiriert von allem was sie sieht, Formen werden zu Licht und Licht zu Formen. Sie lädt die Anhänger ihrer Kunst gerne in ihr Atelier ein und zeigt ihnen ihre Werke. Es genügt, vorher mit ihr einen Termin zu vereinbaren.
 
Francine Bassetto - 34000 Montpellier - francine.bassetto@hotmail.fr