Anne-Marie Cachia und die Natur im Languedoc

 
 
 
 
        Der Himmel ist blau, doch, wie so oft im Languedoc, bläst ein unbändiger Wind - der berühmte Mistral, den die Poeten besingen, und der den Charakter des naturverbundenen Bewohners dieser Gegend formt. Er lebt in einer Natur nahe dem Mittelmeer, doch ihre wilden Täler lassen „Zivilisation” und Badestrand vergessen, sobald das Meer außer Blickweite gerät.
 
 
 
 
 
 
 
 
        Irgendwo im Tal, dessen Bäume sich im Mistral wiegen, erkennt man die Silhouette einer Frau. Anne-Marie Cachia bemerkt weder den Wind, noch die Sonne, die auf sie niederbrennt. Sie malt. Manchmal muss sie ihr Bild mit aller Kraft festhalten, damit der Mistral, der starke Wind der Provence, es ihr nicht aus den Händen reißt, manchmal flattert ein Tuch davon oder ihre Jacke, die sie selbstvergessen neben sich ins Gras gelegt hat.
 
 
 
 
 
 
 
 
        Anne-Marie Cachia malt die Natur. Sie arbeitet nur selten nach Fotos, nach den Werken anderer Künstler oder aus der Erinnerung - meistens ist sie vor Ort und malt, was sie sieht und was sie fühlt.
 
 
Anne-Marie Cachia: Malen und Natur
 
 
 
Gemälde der Natur, Anne-Marie Cachia
 
Anne-Marie Cachia: Gemälde von Vögeln
 
 
 
Natur im Languedoc: Gemälde von Anne-Marie Cachia
 

Bevölkerte Landschaften

        In Anne-Marie Cachias Bildern ist selten ein Mensch zu sehen. Manchmal verschmilzt eine Silhouette irgendwo im Hintergrund mit der Landschaft, doch im Allgemeinen sind ihre Gemälde von der Natur beherrscht. Sie wird oft gefragt, warum sie Tiere und Pflanzen, aber keine Menschen - Männer, Frauen oder Kinder - in ihre Täler und Berge setzt.
 
 
 
 
 
 

Dem Alltag in die Natur entfliehen

        Die Antwort entspricht dem Geist der Bilder - sanft und doch von einer Begeisterung durchdrungen, die nur die Leidenschaft für das Schöne mit sich bringen kann: Anne-Marie erklärt, dass, selbst wenn man es nicht sähe, so wären ihre Bilder doch von Menschen bevölkert. Die Menschen in den Bildern, das sind wir, die Betrachter, die wir uns in die Landschaften hineinversetzen und aus unserer Alltagswelt entfliehen. So wird der Betrachter eins mit dem Gemälde.
 
 
 
 
 
 

Malen im Stil der Natur

        Manchmal kopiert Anne-Marie Cachia auch die Werke von anderen Künstlern - die sie auf ihre eigene Weise interpretiert. Sie ist so mit der Natur verbunden, dass sie in ihr ihren eigenen Stil findet. Die Natur lebt, und Anne-Marie malt das Leben.
 
 
 
 
 
 
 
        Schon mit 15 Jahren hat sich Anne-Marie Cachia der Malerei verschrieben. Die Kunst half ihr auch über den Schock der Veränderung hinweg, als sie mit 13 Jahren aus Algerien, ihrem Geburtsland, in ihre neue Heimat, nach Frankreich, kam. Mit der Malerei hatte sie ein Ziel im Leben gefunden, das sie niemals losließ. Sie studierte in mehreren Ateliers, wo sie Wert darauf legte, die verschiedensten Techniken von Grund auf zu erlernen.
 
 
Anne-Marie Cachia: Berge in der Kunst
 
 
 

Anne-Marie Cachia: Atelier Eugénie C à Lattes

        Anne-Marie Cachia arbeitet heute unter dem Künstlernamen Eugénie C, der aus ihrem zweiten Vornamen und dem Anfangsbuchstaben ihres Namens besteht. Die Künstlerin lebt und arbeitet in der naturverbundenen Stadt Lattes, wo sie ihre Motive quasi vor der Haustüre findet, nicht weit von Montpellier entfernt. Gerne präsentiert sie ihre Arbeit Kunstliebhabern, die mehr über sie und ihre Gemälde wissen möchten.
 
Atelier Eugénie C - 34970 Lattes