Nathalie Sury: Keramik und menschliche Natur

 
 
Nathalie Sury, Statuen von Meereswesen
 
 
 
 
 
 
 

Nathalie Sury, die Inspiration der Natur

        Aus welcher Quelle schöpft ein Künstler seine Inspiration? - Nathalie Sury hat mit den verschiedensten Meistern ihres Faches gearbeitet. Dort hat sie die nötigen Techniken erlernt, aber ihre künstlerische Unabhängigkeit hat sie nie verloren. Für sie kommt die Inspiration ausschliesslich aus der menschlichen Natur - ein Faktor, den sie während ihrer langen Jahre in Neukaledonien studierte. „In jedem Körper, in jeder Falte, ist die Geschichte eines Lebens verborgen.”
 
 
Nathalie Sury, Keramikerin in La Grande-Motte
 
 
 
        Wenn Nathalie Sury mit ihren Schülern arbeitet und ihnen ihre Erfahrung in ihrem Kunsthandwerk übermittelt, dann spricht sie gern von den Händen. Die Keramikerin erklärt, dass eine Hand durchaus nicht nur dazu da sei, die vielen kleinen Dienste auszuführen, die der Alltag und das tägliche Leben immer wieder von ihnen abverlangen.
 
 
 
 
 
 
        Für die Keramikerin ist die Hand vor allem ein künstlerisches Werkzeug - das wichtigste Werkzeug eines jeden Künstlers. Sie ist überzeugt, dass ihre ursprüngliche Bedeutung nicht in der Erledigung kleiner Dienste verankert ist, sondern in der echten Kreation. All die großen Entdeckungen, die dem Menschen je gelungen sind, basieren auf der Fähigkeit der Hände, bereits Vorhandenes zu entdecken und Neues zu erschaffen. Die Hand ist der Ursprung der Kunst - und ihrer Schönheit.
 
 
 
 
 
 
Nathalie Sury, Inspiration durch andere Völker
 
 
 
 
 
 
 
        Nach dem Inselleben konnte und wollte sie allerdings nicht mehr auf die Nähe des Meeres verzichten. So ernannte sie den bekannten Badeort La Grande-Motte zu ihrer neuen Heimat - und begann, umgeben von Wasser und Feuer zu leben: vom Wasser des Mittelmeers und vom Feuer, dass ihre Kreationen aus Ton brennt.
 
 
 
 
 
 
        Zuerst war sie so begeistert von ihrem neuen Beruf, dass sie ihn mit möglichst vielen Menschen teilen wollte. Deshalb gab sie Unterricht, in dem sie weiterreichte, was andere Meister ihr beigebracht hatten. Doch schliesslich beschloss sie, sich vor allem ihrer Arbeit an den Statuen zu widmen. Sie wollte nun endlich tun, wozu sie sich seit immer berufen fühlte: Kunst erschaffen.
 
 
 
 
 
        So hat Nathalie Sury zwei Themen entwickelt, die ihre künstlerische Arbeit bestimmen: ein Teil ihrer Kunstwerke basiert auf den Eindrücken, die sie bei indianischen Stämmen gesammelt hat, andere stammen aus ihrer Phantasie. - Doch wie so viele Kollegen, wurde der Keramikerin ihre Kunst nicht in die Wiege gelegt. Sicher, sie liebte Tiere über alles, zuerst wollte sie sogar Tierärztin werden, doch dann brachte die Schönheit der Tierwelt sie auf die Idee, sich der bildenden Kunst zu widmen.
 
 
 
 
 
 
        Aber es sollte anders kommen. Sie zog nach Neukaledonien, brachte Kinder zur Welt und arbeitete als Sekretärin. Sie führte ganz einfach ein ruhiges Leben. - Bis sie dreizehn Jahre später nach Frankreich zurückkehrte, wo ihre alte Sehnsucht nach der Erschaffung von Schönheit wieder erwachte.
 
 
 
Schönheit des Körpers von Nathalie Sury
 
 
 
 

Nathalie Sury, Keramik: Kunst umgeben von Wasser und Feuer

        Nathalie Sury liebt ihre neue Heimat und ihr neues Leben. Sie hat endlich gefunden, wonach sie immer strebte: die Kunst, die Kreation. Die Erschaffung ihrer Statuen erfordert viel Arbeit, Einsatz und Hingabe. Aber die Keramikerin ist glücklich, solange sie Schönheit erschaffen kann. Trotz ihrer vielen Arbeit nimmt sie sich jedoch gerne die Zeit, mit Kunstliebhabern zu plaudern und ihnen ihre Werke zu zeigen. Damit sie in keiner wichtigen Schaffensphase gestört wird, ist es besser, sich vorher anzumelden.
 
Nathalie Sury - 34280 La Grande-Motte - Tel. +33 (0)664 79 84 48
nathasury@hotmail.fr - Homepage - Video