Annick Bonnet Dupeyron, bildende Künstlerin

 
 
 

Annick Bonnet Dupeyron: zur Kunst geboren

        Von sich selbst sagt Annick Bonnet Dupeyron, sie sei als Kind in keinen Kessel gefallen, sondern direkt darin geboren worden: in einem Kessel, in dem die Kunst der Musik und die Kunst der Malerei zusammen vor sich hin köchelten... Die Kunst war ihre Heimat, das Gefühl für schöpferische Kunst und die Lust, schöne Dinge zu erschaffen, wurden ihr in die Wiege gelegt.
 
 
 
 
 
 
Annick Bonnet Dupeyron und die Welt des Weines
Annick Bonnet Dupeyron, bildende Kunst
 
 
 
 
 
 
        Aber wie so oft lief nicht alles, wie sie wollte. Ihr Vater verbot ihr, die Tradition ihrer kreativen Familie fortzuführen und, wie andere ungehorsame Töchter, sah sich Annick Bonnet Dupeyron schließlich gezwungen, ihrer Berufung heimlich zu folgen. Nach ihrem Abitur belegte sie neben ihren „offiziellen” Studien dann Abendkurse, um schon mal ihr Aufnahmeexamen an der Fachhochschule für Kunst vorzubereiten - natürlich ohne das Wissen ihres Vaters - und träumte davon, die Schönheit und die Farben der Natur auf die Leinwand zu bannen.
 
 
 
 
 
Malerei und Stierkampf
 
 
 
 
        Heute ist Annick Bonnet Dupeyron nicht nur eine Kunstmalerin, die bis über die Grenzen von Frankreich hinaus anerkannt ist, sie arbeitet auch als bildende Künstlerin. Schon lange gibt sich ihre ständige Suche nach neuen Materialien, neuen Techniken und ihre Lust zum Experimentieren nicht mehr mit dem Malen zufrieden, sie ist auch Bildhauerin. Und auch hier folgt sie der gleichen Philosophie: Farben und Materialien charakterisieren ein Thema so wie ein Kleidungsstück einen Menschen charakterisiert. Doch nicht nur das - sie schreibt auch Prosatexte und Gedichte, die ihre künstlerischen Arbeiten begleiten, stets auf der Suche nach der Bedeutung, der Geschichte, die in den Dingen des Lebens verborgen ist.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
        Annick Bonnet Dupeyron hat auch die Idee nicht aufgegeben, die Schönheit der Natur darzustellen. Doch heute sind es nicht mehr die farbigen Blütenblätter, die sie reizen. Ihre Themen gehen tiefer. Wenn sie Arbeiten im Weinberg und Weinpflanzen malt, so stellt sie ein Stück wahre Natur, eine gesamte Lebensweise dar. Sie macht selbst vor dem Stierkampf nicht halt.
 
 
 

Annick Bonnet Dupeyron: Malerei

        Doch zunächst konnte Annick Bonnet Dupeyron ihr Gefühl für die Natur nur auf Kinder und Erwachsene übertragen, denen sie half, ihre Empfindsamkeit für die Kunst zu entwickeln. Sie selbst malte zuerst nur für sich und stellte sich der Herausforderung, ihre Lebensphilosophie, unsere Umwelt und die Ereignisse, die Einfluss auf unser Leben nehmen, künstlerisch darzustellen. Sie probierte Material und Farben aus, bis es ihr gelang, die Grenzen der Zeichnung und der Malerei zu überschreiten und endlich einen doppelten Blickwinkel zu erreichen: den Blick von nah und gleichzeitig von fern...
 
 
 
 

Grenzen der Malerei überschreiten

        Schnell wurde es für Annick Bonnet Dupeyron zur Lebensaufgabe, Themen aus dem Leben zu wählen und ihnen auf den Grund zu gehen, um dann eine Geschichte zu erzählen und die Schlüssel zum Verständnis zu geben. Sie begann, mit Worten und Bildern zu spielen, zwischen ihnen hin und her zu gleiten, sie zu vermischen, und schließlich glich jede Serie einer Art Buch, in dem die Kapitel eine logische Folge bilden.
 
 
 
 
Annick Bonnet Dupeyron: die Wurzeln der Kunst
 
 

Annick Bonnet Dupeyron: Malerei, Bildhauerei, Dichtkunst...

        Annick Bonnet Dupeyron lebt und arbeitet in dem kleinen Ort Cournonterral, nur wenige Kilometer von Montpellier entfernt. Trotz der Stadtnähe hat sich in diesem Dorf noch das „Ursprüngliche” erhalten. Die Menschen leben von und mit der Natur, widmen sich dem Weinbau, fürchten Unwetter, die ihre Ernte zerstören, und verzichten nicht darauf, gemeinsame Feste unbeschwert zu feiern. Das Atelier der Malerin und Bildhauerin steht Kunstliebhabern offen, die sie nach Anmeldung gerne empfängt.
 
Annick Bonnet Dupeyron - 34660 Cournonterral